ILEK
Jede ILE benötigt die Festlegung einer individuellen Struktur sowie die Zuordnung von Verantwortlichkeiten. Bei der Struktur sind einerseits die inhaltlichen Schwerpunkte herauszuarbeiten. Andererseits ist darauf zu achten, dass aus fördertechnischen Gründen alle Themen, die in der ILE-Region in den nächsten sieben Jahren relevant sein könnten, in ein sogenanntes Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) aufgenommen werden. Das ILEK soll somit die notwendige inhaltliche Breite aufweisen.
Die Bürgermeister der Mitgliedskommunen der ILE Inntal haben sich bereits im September 2022 bei einem Workshop in Aschau a. Inn auf sieben zentrale Handlungsfelder geeinigt.
7 Handlungsfelder
HF 1: Energie
HF 2: Verwaltungszusammenarbeit
HF 3: Daseinsvorsorge
HF 4: Infrastruktur und Verkehr
HF 5: Tourismus, Freizeit und Erholung
HF 6: Innenentwicklung
HF 7: Wirtschaft
Jedes dieser Handlungsfelder gliedert sich in mehrere Arbeitsbereiche. Für die detaillierte Ausarbeitung des ILEK wurde Ende August 2023 das externe Planungsbüro Commit e. K., vertreten durch Prof. Dr. Konrad Schindlbeck, beauftragt. Diese Maßnahme wird durch das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) finanziell gefördert.
Ziele des ILEK
Aus den verschiedenen Handlungsfeldern, Arbeitsbereichen und Maßnahmen ergeben sich folgende Zielsetzungen:
Ausbau des Klimaschutzes und der erneuerbaren Energien
Erhöhung der Verwaltungseffizienz
Aufbau von Netzwerken innerhalb der Verwaltung
Steigerung der Digitalisierung
Verbesserung der Daseinsvorsorge
Stärkung des Gemeinschaftsgefühls
Verbesserung der Infrastruktur
Entwicklung einer regionalen Marke
Belebung des Tourismus in der Region
Förderung grenzüberschreitender Tourismusangebote
Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung
Belebung der Ortsmitten
Stärkung des Wirtschaftsstandorts
Erweiterung des Bildungs- und Weiterbildungsangebots
Förderung von Landwirtschaft, Landschaftspflege und Biodiversität



